Tarot-Decks: Schafkopfkarten

 

Schafkopfkarten

Schafkopfkarten

Spielerisch die konkreten Fragen des Alltags beantworten zu können, ist überwiegend ein nicht einfaches Unterfangen. So kam es, dass die ehemals als Spielkarten genutzten Schafkopfkarten zur Beantwortung eben jener Fragen herangezogen worden sind. Der Entstehungszeitpunkt der Schafkopfkarten wird auf das 16. Jahrhundert rückdatiert. Es ist nicht eindeutig bewiesen, woher der Name Schafkopf kommt. Eine verbreitete Theorie ist, dass früher auf den Deckeln (den Köpfen) von Fässern (oberdeutsch Schaff) gespielt wurde und die korrekte Schreibweise daher Schaffkopf wäre. Im Laufe des Wandels der Sprache wurde vermutlich das Wort Schaffkopf zu Schafkopf. Doch nicht nur der Begriff veränderte sich. Auch die Verwendung der Karten änderte sich: Zunächst als Spielkarten genutzt, finden die Schafkopfkarten ihre Nutzung in der Welt des Wahrsagens wieder. Vier Farben haben diese Karten, die Schelle, Grün, Herz und Eichel heißen. Jede Karte der Schafkopfkarten hat ihre eigene Bedeutung. So kündigt beispielsweise die rote Zehn eine Hochzeit an und das Eichel-As eine Zeit voller Leiden und Unglück. Grün ist die Farbe des Neubeginns und des Wachstums. Sie steht für Hoffnung und Vertrauen, als Schafkopfkarte gibt sie eher befriedigende Aussagen. Generell ist festzuhalten, dass die Eicheln negative Geschehnisse und die roten Karten gute Dinge voraussagen. Schellen bringen Glück und Wohlstand. Die Neugierde tragen wir alle in uns, das Verlangen Neues zu erfahren und insbesondere Verborgenes kennenzulernen. Die Zukunft vorherzusagen oder antworten auf aktuelle Problematiken oder Situationen zu finden, gibt ein kleines bisschen Sicherheit. Die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lassen ist schön und gut, birgt aber auch Risiken. Denn Unvorbereitet von schweren Verlusten getroffen zu werden ist nie eine gute Sache. Und in großer Vorfreude auf bevorstehende positive Ereignisse zu sein, bestätigt auf ein Neues: Vorfreude ist die schönste Freude. 

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